Fotos edel präsentieren

Die Digitalkamera hat ja mittlerweile in viele Haushalte ihren Weg gefunden.
Oftmals aber sind die Ausdrucke dieser Bilder alles andere als zufriedenstellend.

Zum Glück werden ja die digitalen Bilderrahmen immer günstiger, und ausgereifter.
Und auch beim kommenden Fest werden sicherlich viele dieser Geräte wieder verschenkt.

Wenn man so einen Bilderrahmen kaufen will steht man vor der Qual der Wahl. Die Auswahl ist erschlagend.

Ich möchte hier ein paar Hilfen geben damit der Kauf des digitalen Bilderrahmens nicht teuer, aber umsonst war.

1. Wo soll das Gerät später stehen?
Wenn der Bilderrahmen ein Geschenk sein soll kann man sich diese Frage natürlich nicht unbedingt beantworten. Aber wenn man die Person und ihr Umfeld kennt kann man ja auch Überlegungen anstellen.
Viele Geräte besitzen keinen eingebauten Akku, sind also auf eine dauerhafte Stromversorgung angewiesen. Für einen Platz an der Wand sollte also überlegt werden, wie man den Strom ins Gerät bekommt. Eine Steckdose sollte in der Nähe sein, und das Kabel sich idealerweise geschickt tarnen lassen.
Eine Platzierung auf einem Schreibtisch ist diesbezüglich natürlich einfacher. Steckdosen sind meistens in der Nähe, und ein Kabel lässt sich geschickt platzieren.

Aber auch Akku-Geräte wollen bedacht werden. Wie lange hält der Akku? Oder mit anderen Worten: wie oft muss ich das Ding aufladen, und wie lange kann es Bilder anzeigen.
Oder ist der Bilderrahmen gar für unterwegs gedacht?

2. Wie groß soll das Gerät sein?
Diese Frage ist natürlich auch abhängig von dem Standort. Allerdings darf man nicht vergessen, das die meisten Bilder erst richtig gut wirken, wenn sie etwas größer sind. Gerade die kleinen Geräte wirken schnell recht beengt, wenn das Verhältnis Rahmen <-> Bildfläche schlecht ist.
Wer will schon eine schwarz umrahmte Briefmarke an der Wand? (Außer es wäre die blaue Mauritius, die würde ich gerne nehmen…)
Neben der reinen Größe des Displays sind dabei auch die darstellbaren Pixel entscheidend. Je mehr, desto schärfer kann das Bild dargestellt werden. Ein 10″-Display mit 480×480 Pixel macht sicherlich keine Freude.

3. Wie viel Speicher hat das Gerät?
Das ist natürlich ein wichtiger Punkt. Der Speicher steht nun einmal in direkter Verbindung zur Anzahl der speicherbaren Bilder. Allerdings können Bilder unterschiedlich groß sein. Während eine Kompaktkamera in guter Auflösung vielleicht mit 520kB pro Bild in hoher Auflösung auskommt sind dies bei einer Spiegelreflex unbearbeitet problemlos 10MB. Allerdings kann und sollte man solche Bilder ja auch bearbeiten.
Idealerweise direkt auf die Auflösung des Bilderrahmen abgestimmt. Das automatische Runterrechnen von Bilddaten auf ein kleineres Maß (egal ob von der Spiegelreflex oder der Kompaktkamera) ist nicht unbedingt ideal.

Interessant ist natürlich auch ob der Speicher durch Karten oder USB-Sticks erweitert werden kann. In dem Fall hat man auch die Möglichkeit sehr einfach verschiedene „Bildarchive“ für den Bilderrahmen sich anzulegen. Also zum Beispiel für einen geselligen Abend mit Freunden, die ungeliebte Schwiegermutter etc.

4. Wie kommen die Daten auf das Gerät?
Die meisten werden die Bilder auf einem digitalen Bilderrahmen sicher nicht sehr oft wechseln. Dennoch ist es natürlich ein wichtiger Punkt.
Muss man den Bilderrahmen direkt an den PC (oder Mac) anschließen? Oder kann ich die Daten über eine Karte einspielen?
Immer mehr Geräte bieten auch eine drahtlose Anbindung an. Zum Beispiel per Bluetooth, so lassen sich dann gleich die Handybilder auf den Bilderrahmen übertragen. Man muss nur noch mit dem Handy vernünftige Bilder gemacht haben… (Bisher ist mir dies noch nie wirklich gelungen. Also gute Bilder mit dem Handy. Ob dieses Feature daher sinnvoll ist muss man selber wissen. 😉 )

5. Weitere Features
Die meisten Geräte bieten natürlich noch zig verschiedene Features. Aber viele sind nicht unbedingt sinnvoll. Bildbearbeitung am digitalen Bilderrahmen ist sicherlich nicht sinnvoll. Die Steuerung des Gerätes sollte aber schon sein. Touchscreen oder Tasten? Touchscreen kann auf dem Display sichtbare Fingerspuren hinterlassen. Ebenso Tasten auf dem vorderen Rand bei Klavierlack-Optik.
Je nach dem Ort wo der Bilderrahmen hin soll kann auch ein Bewegungssensor interessant sein, der das Display eben nur anschaltet wenn sich jemand im Raum bewegt. Das ist natürlich nichts für das Büro. Hier kann man das Gerät abends so abschalten. Aber für einen Flur vielleicht interessanter.

Schlußendlich kann ich aber nur empfehlen sich die Geräte die in die engere Wahl kommen direkt bei einem Fachhändler anzuschauen. Gerade die Helligkeit und Farbtreue der Bildwiedergabe kann man sich nicht wirklich im Internet anschauen.
Auch der Faktor welchen Blickwinkel man auf das Display haben muss um das Bild gut zu sehen sieht man nur in real.

Allerdings bietet Philips in Ihrem Online-Shop gerade eine kostenlose Gravur der Geräte als Geschenkoption an. Neben der Möglichkeit gleich Bilder auf den Bilderrahmen zu laden.
Die Philips-Bilderrahmen sind sicher auch sehr gut, allerdings sind die Geräte in deren Online-Shop deutlich teurer als im Fachhandel.

Abschließend muss man aber sagen, das diese Bilderrahmen digitale Fotos sehr gut und edel präsentieren können.
Und wir alle wissen ja, das ein Foto des Partners auf dem Schreibtisch diesen bereichert. Mit einem digitalen Bilderrahmen hat man sogar Abwechslung dabei.

Als Ergänzung: Die Stiftung Warentest hat auch gerade einen Test von digitalen Bilderrahmen durchgeführt.

Das könnte dir auch gefallen

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.