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Kampf gegen Spam, Viren, Trojaner und Co. – Spamscanner

Ich habe bei mir gerade wieder den Fall das in meinem Mailkonto bei einem Freemailer vermehrt Mails von Firmen landen die an andere gerichtet sind.

Sei es von CortalConsors den Quartalsabschluss zu meinem (nicht vorhandenen) Konto, Reservierungsbestätigungen von Apple, oder eben auch mal eine Online-Flugbuchung oder Bestellbestätigungen.
Nun glaube ich nicht das dies Spam ist, sondern einfach, das andere Personen, die eine ähnliche Adresse bei dem Freemailer haben, eine falsche Email angeben. Sie sind einfach nachlässig.

Aber was hat das mit der Spam-Problematik zu tun?
Eine ganze Menge. Denn es geht dabei um Nachlässigkeiten im Umgang mit der Email.

Zum einen sollte man sich natürlich wirklich seiner EMail-Adresse sicher sein, bevor man sie irgendwo angibt. Sonst bekommt unter Umständen jemand anderes die Email. Und diese Person möchte meistens diese Mails nicht.
Zum anderen sollte man selber genau überlegen wo man seine Email-Adresse angibt. Es gibt zu viele dubiose Seiten im Netz.

Und wenn man unverlangte Mails ins Postfach bekommt sollte man zwei Dinge nicht tun:

  1. Den Austrage-Link in der Spam-Mail nicht benutzen. Dadurch wird die Email-Adresse nur validiert und kann teurer weiterverkauft werden. Es ist ja bekannt das die Email-Adresse existiert und auch gelesen wird.
    Austrage-Links funktionieren nur bei seriösen Newslettern und Anbietern. Spammer kümmern sich nicht um Gesetze und sind daher auch nciht daran interessiert euch einen Austragen zu ermöglichen.
  2. Keine Bilder aus Spam-Nachrichten laden. Die Anzeige von Bildern in einer Spam-Mail kann ebenfalls die Adresse bestätigen. Da die meisten Bilder aus dem Internet nachgeladen werden kann hierdrüber eine Verifikation der Email stattfinden.

Glücklicherweise hat heute aber eigentlich jeder Provider schon gute Spam-Filter standardmäßig aktiv. Nur als Beispiel: auf einer meiner älteren Domains gehen pro Stunde rund 1000 Mails ein. Von diesen 24.000 Mails am Tage sind 5-10 reguläre Mails. Der Rest ist Spam.
Würde hier nicht direkt auf dem Server gefiltert werden hätte ich jede Menge Mails zum herunterladen und aussortieren.

Auch wenn dieser Wert aufgrund des Alters der Domain natürlich nicht gerade niedrig ist zeigt es doch wie wichtig ein Spamfilter beim Provider ist. Für das, was wennoch an Spam noch immer durchkommen kann gibt es einige Tools die einem helfen sollen.

Sehr komfortabel ist hier aber bereits der kostenfreie Email-Client  Thunderbird in der normalen Installation. Es unterdrückt erst einmal alle Bilder in Emails von Unbekannten. Auf Knopfdruck werden diese nachgeladen. So verhindert man die oben geschilderte Verifikation. Zum anderen hat Thunderbird einen eingebauten Junk-Filter der mit jeder nachträglich als Spam gekennzeichneten Mail dazu lernt. Man braucht also nur noch einen Virenscanner.

Und auch Outlook-User finden sich in Thunderbird schnell zurecht. Ich selber nutze Thunderbird seit Jahren. Zusammen mit dem Virenscanner Kaspersky und dem Spamfilter des Providers habe ich hier keine Spam- oder Virenmails mehr.

Übrigens, der Begriff „Spam“ ist eine Marke eines Fleischkonzerns und steht für Spiced Ham. Populär wurde der Begriff dann aufgrund eines Monty-Python-Sketches und dann für unverlangt zugesandte Email benutzt.

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% S Kommentare
  1. Einige Email Providers haben Spamschutz sehr gut aktiviert. Beim Gmail ist es so, Yahoo ist auch nicht schlecht. Leute sollen nur wissen nicht an Links zu klicken..so einfach ist es.

  2. Miriam sagt

    Was sind das eigentlich für Leute, die einfach so zum Spaß so eine Software programmieren, die anderen Menschen das Leben schwermacht? Ich hatte schon einmal wegen so einem Sch… einen Totalabsturz meines Rechners. Kann ich jedem nur empfehlen, der sich mal so richtig aufregen will!

  3. Ich glaube da stecken auch irgendwie die großen Konzerne dahinter..

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