Mein neuestes Spielzeug: Ein Asus Transformer. Das Android Tablet

Vor kurzem habe ich es mir gegönnt. Ein Tablet.

Nun kann man natürlich herrlich über den Sinn bzw. Unsinn solcher Tablets diskutieren. Und wahrscheinlich haben beide Seiten recht. Für mich ist das Tablet aber sehr bequem. Man kann auf dem Sofa surfen oder ein eBook oder PDF lesen. Unterwegs hat man dazu auch die Möglichkeit. Für mich als Hobbyfotograf kann es dann auch gleichzeitig noch als digitaler Fotorahmen dienen. Auch wenn das schon fast eine Beleidigung ist.

Das der Tablet-Markt heiß umkämpft ist ist klar. Die stetigen Attacken von Apple gegen Samsung, beziehungsweise der aktuelle  Gegenzug, beweisen das sehr schön.

Aber natürlich schränkt einen ein Tablet auch mehr ein als zum Beispiel ein Netbook.

Das Asus Transformer TF101G
Das Asus Transformer TF101G

Mich stört es nicht. Ich habe ja das Asus Transformer. Und das trägt seinen Namen wirklich zu Recht. Denn hier kann man selber entscheiden was man lieber möchte. Ein Tablet, oder ein Netbook auf Android-Basis.
Asus hat hier ein Tablet entwickelt, an das man eine spezielle Tastatur anschließen kann. Damit lässt sich das Tablet dann auch zuklappen wie ein Netbook. Das Tolle: die Tastatur bringt da noch einmal einen eigenen Akku mit und verlängert so die Nutzungszeit enorm.

Technische Daten

Aber vorweg die technischen Daten, die gar nicht so leicht aufzuschreiben sind. So gibt es in Deutschland drei Versionen vom Tablet das mit offiziellem Namen Asus EeePad Transformer TF101 lautet.

SIM-Einschub des Asus Transformer TF101G
SIM-Einschub des Asus Transformer TF101G

Bei allen Versionen arbeitet der leistungsfähige NVIDIA Tegra 2 Chip unter der Haube, das IPS(!)-Display erlaubt natürlich Multitouch und soll kratzresistent sein. Alle Versionen unterstützen WLAN (802.11 b/g/n) und Bluetooth V2.1.
Wer so ein Tablet auch als Kamera mißbrauchen will findet auf der Rückseite eine 5MP-Kamera, auf der Frontseite sorgt eine 1,2MP-Kamera für VideoChat-Möglichkeiten.

Die üblichen Sensoren wie Lage, Licht und GPS sind natürlich auch an Bord.
Anschlüsse finden sich am Tablet selber 1 Mini-HDMI. 1 Kopfhörer und ein Micro-SD-Slot. Natürlich auch der spezielle Dock-Anschluss, an den dann auch das Tastatur-Dock angeschlossen und verriegelt werden kann.
Ein USB-Anschluss ist leider nicht dabei. Aber einerseits gibt es im Tastatur-Dock dann einen USB-Anschluss, aber auch einen speziellen USB-Adapter für den Dock-Anschluss.

Achso, die Laufzeit: der Hersteller spricht von rund 8 Stunden mit dem eingebauten Akku, rund 15 Stunden mit dem angeschlossenem Tastatur-Dock. Die Zeiten lassen sich sehen.

Die kompletten Spezifikationen finden sich auf der Asus-Seite.

Mein Fazit

Ich hatte mir die 16GB Version mit 3G* geholt. Zwar können die meisten Android-Handys auch das Thetering, aber dann ist sowohl mein Tab als auch das Handy in Benutzung wenn ich mal unterwegs online will. In meinem o2-Vertrag ist es aber kein Problem eine zweite Karte zu holen. Beide Karten teilen sich dann quasi den einen Vertrag. Allerdings kann nur eine SIM-Karte angerufen werden, wer will aber schon ein Tablet ans Ohr halten. 😉
Übrigens, das Transformer nimmt eine normale SIM-Karte auf! Eine Micro-SIM ist hier nicht nötig.

Asus Transformer Anschlüsse
Asus Transformer Anschlüsse

Insgesamt gefällt mir das Tablet sehr gut. Es ist schön abends noch mal schnell auf der Couch online gehen zu können ohne großen Rechner oder Laptop. Auch für Unterwegs konnte ich es schon einige Male gut nutzen. Oder in Besprechungen.
Das tolle Display, was ja ein IPS-Display ist, macht das betrachten von Fotos zu einem wahren Vergnügen. Den digitalen Bilderrahmen den ich hier habe kommt an die Farbbrillanz einfach nicht heran. Der Akku vom Bilderrahmen hält auch nur eine Stunde… fehlt eigentlich nur noch ein Kensington-Anschluss dann könnte man das Tablet noch besser als Bilderrahmen außerhalb des privaten Bereiches nutzen.

Was ein wenig stört ist das das Tablet selber keinen USB-Anschluss hat. Aber glücklicherweise braucht man den auch nicht so oft. Und zur „Not“ gibt es ja den Adapter oder das Dock.

Die meisten Apps sind übrigens noch nicht auf Tablets ausgelegt. Auch wenn es schon etliche Apps gibt, sogar eine App die speziell auf den doppelten Akku mit dem Dock ausgelegt ist. So ist das Dual Battery Widget eigentlich ein Muss für Transformer-Nutzer.
Ansonsten kann man natürlich auch jede andere App  nutzen, auch wenn sie nicht speziell auf Honeycomb ausgelegt ist. Die App wird dann entweder verzerrt auf den ganzen Bildschirm oder als Ausschnitt vergrößert. Sieht manchmal etwas merkwürdig aus, funktioniert aber problemlos.

Toll ist auch die Update-Politik von Asus. Updates erfolgen sehr schnell. Und es bestehen gute Chancen das das bald neu erscheinende Android 4 (Ice Cream Sandwich) auch auf das Transformer 1 kommt. Ja, Transformer 1. Denn das Transformer 2 ist schon im Gespräch.

Wer sich ein Android-Tablet zulegen will dem kann ich das Transformer nur empfehlen.

Update: Schau Dir auch ruhig den Artikel „Vom Tablet zum Netbook: Asus Transformer mit Tastatur-Dock“ an. Da gehe ich ein wenig auf die tolle Tastatur ein.

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