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Die Shakespeare-Morde von J.L. Carrell

Den Roman, bzw. Thriller, „Die Shakespeare Morde“ hatte ich dies Wochenende gelesen.
Und alles in allem muss ich sagen das dieses Buch schön spannend zu lesen ist.

Die Shakespeare MordeAlles beginnt mit einem Brand des Globe Theaters in London (Karte). Im Jahre 1613. Und 2004!
Und dem Tod einer Literaturprofessorin.
Darauf begibt sich die Regisseurin Kate Stanley auf die Spur des Mörders, und vor allem: nach rätselhaften Zusammenhängen mit Shakespeare.
Ihr Weg ist gekennzeichnet von Bränden, Morden und gestohlenen seltenen Büchern.

Das Buch von J.L. Carrell mutet mir in Teilen schon an eine Geschichte von Dan Brown an. Was nichts schlechtes sein muss. Ich mag an sich solche Geschichten. Aber es ist kein Abklatsch. Eindeutig nicht.
Die Geschichte ist gut durchdacht und gut geschrieben. Allerdings merkt man der Autorin Ihren Background an: Anglistin und Amerikanistin. Und Shakespeare liegt ihr eindeutig sehr nahe.
Sie baut sehr viel Fachwissen über Shakespeare in dieses Buch ein. Über Shakespeare und die wissenschaftlichen Differenzen die es um ihn bzw. seine Umgebung gibt.

Der Roman ist durchsetzt von Shakespeare-Zitaten, die aber meistens sehr gut in die Handlung eingebaut sind. Außerdem führen uns Zwischenspiele immer wieder in die Vergangenheit. In die Zeit von Shakespeare.

Es gab ein/zwei Stellen an denen es mir zu viele Shakespeare-Informationen wurden. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen.
Auch nicht von der manchmal extremen Naivität der Hauptperson Kate Stanley.

Wenn man das Buch als das nimmt was es ist: ein Roman, ist er sehr gut gelungen. Erst recht wenn man bedenkt das dies ein Erstlingswerk ist.

Sehr gut gefallen hat mir auch das Nachwort. Hier erklärt einem die Autorin warum sie dies Buch geschrieben hat, und vor allem: was sie erfunden hat um Shakespear. Gerade dies fand ich nach dem „Verschlingen“ des Buches sehr interessant.
Denn ich muss gestehen, ein wenig an das Buch mein Interesse an Shakespeare geweckt.
Durch die Offenlegung Ihrer „Erfindungen“ erhält man somit gleich nochmal ein besseres Bild von Shakespeare. Man stelle sich mal vor, Dan Brown würde in seinen Romanen seine Zudichtungen offen legen…

Wer gerne spannende Bücher liest, die sich mit historischen Themen befassen, dem kann ich die Shakespeare Morde empfehlen.

(Und nun muss ich nur noch klären warum ich eben stetig „Shakespear“ anstelle von „Shakespeare“ geschrieben habe… Dafür aber durchgehend jedes Mal. 🙁 )

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1 Kommentar
  1. Cyra sagt

    Hmm. Interesting ! I like the review. Thanks for sharing!

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