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Mist. Verschlafen. Muss ein neuer Wecker her?

Ja, ich habe heute morgen verschlafen.

Mein Wecker ist aber in Ordnung, ich bin nur einfach nicht wach geworden. War wohl zu müde, zu tief im Schlaf.
So etwas ist nicht schön. Keine Frage. War aber zum Glück nicht so dramatisch.

Gut ausgeruht habe ich mich dann aber auch nicht gefühlt. Zu tief sitzt der erste Schreck das man verschlafen hat.

Ich verschlafe zum Glück eigentlich nicht. Aber es gibt ja Menschen, die neigen dazu. Die partout nicht aus dem Bett kommen. Oder im Halbschlaf den Wecker ausstellen und weiterschlafen.

Doch wodran liegt das?

Zum einen weiß die Wissenschaft heute, das der menschliche Schlaf mehrere Phasen umfasst. Tiefschlaf-Phasen, abgelöst von „Nahe-Wach“-Phasen. In letzteren soll das Aufwachen übrigens leichter fallen.
Auch geht man heute davon aus, das nicht nur zu wenig Schlaf, sondern auch zu viel Schlaf nicht gut ist. Etwas, was man zwar öfters selber mal bemerken kann, aber so eigentlich nicht bewusst sich vor Augen führt.

Gut, aber wie wacht man morgens gut auf. Wir können selber schlecht unsere „Nahe-Wach“-Phase bestimmen.
Es gibt aber eine Armbanduhr die das können soll. Beziehungsweise einen Armbandwecker.
Der sogenannte Sleeptracker soll den optimalen Zeitpunkt zum wecken finden und dann genau dies tun.
Man liest bisher einiges positives von diesem Gerät. Aber was mich bisher davon abgehalten hat es zu kaufen (und ausgiebig zu testen) ist nicht der Punkt das der deutsche Vertrieb dieses amerikanischen Produktes aus Frankreich geschieht, sondern der stolze Preis von 159,90€.

Wer diesen Betrag (so wie ich) nicht aufwenden mag, der muss sich anders behelfen. Für einige scheint ein penetrantes Piepen die beste Möglichkeit zu sein geweckt zu werden. Mich stört aber diese rabiate Art am frühen Morgen. Andere, so wie ich, wachen lieber zu Musik oder dem Radio auf. Das scheint mir sanfter. Hängt aber natürlich von der Musik ab.

Einen anderen Ansatz verfolgt Philips mit seiner Wake-Up-Reihe*. Neben Musik oder gepiepe wird die in diesem Wecker integrierte Lampe schrittweise heller. Dadurch soll man sanfter, aber effektiv aufwachen. Der natürliche Sonnenaufgang wird so simuliert. Etwas was tagaktive Tiere, und auch den Menschen, eigentlich weckt.

Einen komplett anderen Ansatz verfolgt das Produkt Clocky*. Dieser Wecker haut einfach ab. Buchstäblich. Wer den Nervton also abstellen will muss aufstehen und hinterher.
Eindeutig zielt dieser Wecker auf die Personen, die sonst einen Wecker einfach wieder ausstellen.
Genau so wie so einige andere Wecker die im Online-Shop „getDigital„* verfügbar sind.
Ein Wecker muss 30mal hochgehoben werden. Ein anderer schießt ein Rotor in die Luft und hört erst dann auf wenn dieses wieder eingesteckt wurde oder der Wecker der mit einem treffenden Laserstrahl ausgeht.
Die Ideen sind eindeutig kreativ. Man merkt das diese Wecker jemand erfunden hat, der selber normale Wecker immer ausschaltet.

Ich werde erstmal neben meinem normalen Radiowecker mein Handy noch zum (zeitverzögerten) Wecken einstellen. Und wenn ich wieder verschlafe… dann habe ich ja hier einige gute Ideen.

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1 Kommentar
  1. Thomas sagt

    Mir ist das auch schon lange nicht mehr passiert. Meist wache ich immer vor dem Wecker auf und bleibe dann auch nicht liegen. Wenn man von alleine aufwacht ist es ja der optimalste Fall.
    Als ich früher nicht so leicht aus dem Bett gekommen bin habe ich immer den Wecker etwas entfernt aufgestellt. So war ich gezwungen aufzustehen um den Wecker auszumachen 😉

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