Vom Tablet zum Netbook: Asus Transformer mit Tastatur-Dock

Bereits letzte Woche hatte ich ja schon über mein neues Spielzeug dem Asus Transformer geschrieben.

Ein tolles Android-Tablet.

Letzte Woche ist dann auch der Nachfolger angekündigt worden. Das Asus Transformer Prime. Neuer Prozessor, einige Überarbeitungen und das Android 4.0, Ice Cream Sandwich.
Das schöne daran ist: dadurch wird das „alte“ Asus Transformer nur noch interessanter.
Denn der Support dafür wird nicht eingestellt. Es ist sogar schon angekündigt worden das hier auch Ice Cream Sandwich laufen wird. Und der Asus Support hat Updates hier bisher immer sehr sehr zügig umgesetzt.
Dank des Nachfolgers ist dies Gerät aber natürlich günstiger geworden. Also wirklich interessant.

Aber eigentlich wollte ich hier gar nicht mehr so speziell über das Tablet an sich reden, sondern das Tastatur-Dock* ansprechen.

Das Tastatur-Dock

Asus Transformer Tastatur-Dock
Asus Transformer Tastatur-Dock - Foto von Asus

Durch das Tastatur-Dock, in das das Tablet einfach eingeklinkt wird, hat man nämlich ein klasse Netbook auf Android-Basis. Die Bildschirm-Tastatur ist natürlich wie bei Android gewohnt sehr gut. Aber die Hardware-Tastatur erleichtert das Tippen doch noch einmal gewaltig. Und wer das Tab eben nicht nur zum Anschauen von Bildern und Videos benutzen möchte, sondern vielleicht auch Texte wie diesen darüber schreiben will, dem wird die Tastatur gefallen.

Es ist zwar keine vollwertige PC-Tastatur aber die Tastatur bietet einen vernünftigen Druckpunkt und sogar ein eigenes, abschaltbares(!) Touchpad. Android mit Mauszeiger!
Es sind aber auch etliche Spezial-Tasten vorhanden. Zum Beispiel die vom Tab bekannte „zurück“ und „Home“-Taste. Natürlich mit der gleichen Funktion. Aber auch das Dimmen des Tablet wird hiermit eine Leichtigkeit, oder einen Screenshot aufzunehmen. WLan und Bluetooth-Tasten fehlen natürlich auch nicht.
Natürlich ist der Touchscreen immer noch nutzbar.

So eine Tastatur zu haben ist natürlich schon eine schöne Sache. Aber das Tastatur-Dock bietet halt noch mehr. Wenn das Tablet eingeklinkt (und verriegelt) ist hat man ein zusammenklappbares Netbook. Der Touchscreen ist geschützt. Das Format ist immer noch ideal zum Mitnehmen. Beim Aufklappen startet das Tablet dann automatisch.
Außerdem erhält man so vollwertige USB 2.0 Anschlüsse und einen SD-Karten-Leser (nicht nur den microSD-Slot am Tablet selber).
Doch auch dies ist noch nicht alles. Denn in der Tastatur ist ein eigener Akku verbaut. Dieser lädt während der Benutzung den Akku des Tablets auf. So hat man noch einmal eine deutlich längere Nutzungszeit.
Gerade die Kombination all dieser Vorteile der Tastatur macht dieses Zubehör wirklich sehr interessant.

Und wer sich vor dem Kauf das ganze noch gerne etwas genauer anschauen möchte:

[youtube]SqULm3oeoQU[/youtube]

Ein tolles Review des Tastatur-Docks von Netbooknews.de

Meine Meinung

Ich möchte es zum Beispiel nicht mehr missen. So habe ich diesen Text sehr einfach auf der Tastatur geschrieben. Auch die USB-Anschlüsse und der SD-Slot sind für mich sehr praktisch. Da meine Spiegelreflex-Kamera auch SD-Karten braucht kann ich so den Transformer ideal zum Anschauen der Bilder benutzen. Das IPS-Display macht das dann auch zum Vergnügen. Und dank der längeren Akkulaufzeit hat man auch kein Problem wenn man unterwegs ist. In sofern macht sich das Tastatur-Dock* schon bezahlt.

Einzig der Preis ist ein kleines Hindernis. Aber da ja die neue Transformer-Generation da ist wird sich das sicher auch noch weiter ändern. Von mir eine klare Kaufempfehlung. 🙂 Und bei dem bisherigen Auftreten vom Asus Support bin ich mir sicher das das Transformer auch noch eine Weile unterstützt wird. 🙂
Zumal man hier auch auf Kundenwünsche reagiert. Die erste Generation von Tastaturen hatte ein anderes Verhalten bezüglich des Akkus. Auf Kundenwunsch hat Asus dies umgestellt. Inklusive der dafür nötigen Hardware-Anpassung (und das auch für Besitzer der ersten Tastaturen). Zu so einem Verhalten gehört viel.

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% S Kommentare

  1. Ellen sagt

    wirklich tolle Design! Ich finde es trotzdem ein bisschen interessant, dass der Tablet wieder zum Netbook zurückkehrt, anstatt sich weiter zu entwickeln. Natürlich gibt es Situationen, wenn man eine wirkliche Tastatur braucht, aber das könnte dann mit innovativen High-Tech Lösungen erledigt werden. Eine physische Tastatur, was nur selten gebraucht wird, ist keine design-orientierte Antwort auf die Frage. Es kann sein, dass diese nur ganz lukrativ verkaufte Tastaturen sind, in einer aktualisierten Verpackung. Aber ich kann es mir vorstellen, dass es für vielen ganz nützlich ist.

  2. Roland sagt

    Klasse Bericht, kann ich nur bestätigen. Ich bin auch super begeister von meinem Transformer inkl. Dock.
    Eine Frage hätte ich aber mal: Wie, oder mit welcher App, schaust du dir die Bilder auf der Sd Karte an. In der Galerie werden die bei mir nicht angezeigt.
    Gruß Roland

  3. Thomas sagt

    Ich habe mir das Asus Transformers bereits mehrfach im Internet angesehen. Leider führt kein lokales Geschaft das Asus um es mal zu begutachten. Könnt Ihr bereits Erfahrungswerte zur Tastatur nennen. Das Prinzip gefällt mir gut, bin mir aber nicht sicher ob es in der Praxis so einfach ist wie vom Hersteller beschrieben.

  4. Chris sagt

    @Ellen: Ich finde dieses Hybride schon eine gute Weiterentwicklung. Weil es für jeden genau das bietet was er braucht.
    Und es ist ja nicht nur eine simple Tastatur. Der Akku in der Tastatur ist z.B. auch nicht zu verachten. Oder die erweiterten Anschlüsse. Also nicht einfach nur eine einfache Tastatur. 🙂

    @Roland: Ja, das ist nicht so einfach wie ich es mir wünschen würde. Aber mit dem Dateimanager kein Problem.

    @Thomas: Das geht wirklich einfach. Tablet in Tastatur stecken bis dieses einrastet. Fertig.
    Wenn Du sie trennen willst dann einfach Verriegelung öffnen und Tablet entnehmen. Nichts leichter als das. Es ist also wirklich so einfach. Das Tablet erkennt sofort die Tastatur. Der Akku der Tastatur lädt automatisch das Tablet. Alles wie man will. 😉

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