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Kampf gegen Spam, Viren, Trojaner und Co. – Virenscanner

Wer sich heutzutage im Internet bewegt ist quasi in einem gefährlichem Bereich unterwegs. Es gibt ständig neue Meldungen über neue Viren, schadhafte Software und natürlich auch über Schwachstellen in existierender Software.

Virenschutz für den PC
Virenschutz für den PC

Wenn sich zum Beispiel ein Virus oder Trojaner im eigenen Rechner eingenistet hat muss man das nicht unbedingt bemerken. Nicht jedes Schadprogramm macht sich auf dem Rechner bemerkbar. Zwar gibt es auch die Schadsoftware die tatsächlich Daten löscht, oder den Computer unbenutzbar macht, aber es gibt noch andere Varianten.

So ist es oft so, das der eigene Rechner für Angriffe auf ein fremdes Computersystem mißbraucht werden kann. Oder zum Versenden von Spam.  Das bekommt man erstmal gar nicht mit.
Es schadet aber Dritten.  Und damit können auch Probleme auf einen selber zukommen.

Ganz schlimm ist natürlich noch, wenn persönliche Daten, wie zum Beispiel Bank- oder Zugangsdaten, entwendet werden. Und das muss noch nicht einmal durch Viren und Trojaner geschehen, sondern durch sogenannten Phising-Attacken. Hier werden die eigenen Daten durch zum Beispiel täuschend echt aussehende Duplikatseiten der Originale abgefangen.
Das hiervon selbst die Industrie betroffen ist hat gerade gestern erst wieder Wellen geschlagen: Phisingangriff auf Emissionshandel.  Es geht dabei ja auch nur um mal eben 3 Millionen Euro.

Wie man sieht, wer im Internet unterwegs ist muss sich schützen. Da hilft kein Kondom.

Aber natürlich gibt es Software.
Und die sollte man auch nutzen. Egal ob man nun Windows nutzt, Linux oder einen so sicher geglaubten Mac.

Man findet viel kostenlose Software auf dem Markt die den PC schützen soll. Manche ist gut, manche schlecht und manche einfach nur gut getarnte Schadsoftware selber.  Wer hier sucht muss unbedingt sich über die ausgewählte Software informieren bevor man sie sich installiert. Informieren nicht nur auf der Hersteller-Seite. Auch Meinungen von Nutzern, oder Meldungen über Schwachstellen der Software selber.

Ein recht gutes, kostenloses Anti-Virenprogramm für Windows ist zum Beispiel Avira AntiVirus. Hier bekommt man aber oft beim Starten einen kleinen Werbebildschirm der einem mitteilt man möge doch die kostenpflichtige Variante kaufen. Es ist aber voll nutzbar.

Oftmals sind die kostenfreien Programme aber nicht so leistungsfähig wie kostenpflichtige Programme.
Natürlich gibt es hier auch Ausnahmen. Ich würde zum Beispiel Avira AntiVirus manch kostenpflichtigem Programm vorziehen. Und persönliche Erfahrungen decken sich nicht unbedingt mit den Tests mancher Computerverlage die interessanterweise dann auch gleich große Werbung vom Testsieger beinhaltet. Presse ist leider auch manchmal käuflich.

Kaspersky Internet Security
Kaspersky Internet Security*

Ich selber setze das kostenpflichtige Programm Kaspersky Internet Security* ein. Kaspersky hat eine sehr gute Erkennungsrate von Viren und Trojanern, und versucht gleichzeitig den Benutzer vor Phishing und Attacken aus dem Internet direkt auf den Rechner zu verhindern.
Denn neben dem reinen Virenscanner ist hier noch eine gut nutzbare Software-Firewall integriert. Zum Schutz des Rechners vor direkten Angriffen.
Nutzbar ist Kaspersky in einem einfachen Modus, und einem Expertenmodus. In letzterem fragt das Programm bei Unklarheiten bzw. nicht genehmigten Aktivitäten von Programmen nach ob die in Ordnung sind. So bekommt man recht einfach Software mit die merkwürdige Aktivitäten verursacht. Erst recht, wenn Software irgendwelche Verbindungen ins Internet aufbauen will.
Selbstverständlich prüft Kaspersky eingehende Mails und Daten, sowie neue Software.
Was genau Kaspersky alles prüft und wie genau ist im Menü einstellbar. Wer zum Beispiel keinen Spam-Filter braucht weil der Webhoster dies sehr zuverlässig durchführt kann den Punkt deaktivieren ohne den Rest der Software in einer Weise zu beeinträchtigen.

Doch die besten Programme nutzen nichts, wenn man die Software nicht aktuell hält.
Für Virenscanner gibt es regelmäßige Updates mit denen die Erkennung von neuen Viren und Trojanern gewährleistet wird. Diese müssen unbedingt installiert werden.
Ich habe schon Rechner gesehen die über und über mit Viren verseucht waren, weil der installierte Virenscanner seit über zwei Jahren kein einziges Update erfahren hat, und oft sogar ausgeschaltet war.

Aber nicht nur die Virenscanner müssen aktualisiert werden. Auch die normale Anwendungssoftware und das Betriebsystem brauchen ihre Updates. Es tauchen immer wieder in Programmen Sicherheitslücken auf. Das ist ärgerlich, aber leider irgendwie normal. Und um die zu schließen werden Updates bereitsgestellt. Kostenlos.
Nur muss man die installieren.

Für Windows findet man im Startmenü den Punkt „Windows Update“, bzw. für ältere Versionen die Seite Windowsupdate.

Um die verschiedenen Anwendungen zu aktualisieren bieten viele Programme eine eigene Überprüfung auf neue Versionen bzw. Updates an. Gerne im Menüpunkt „Hilfe“ untergebracht.
Aber es gibt natürlich auch andere Hilfe. Der renommierte Computerverlag Heise bietet zum Beispiel einen Update-Check an. Das Anti-Virenprogramm Kaspersky* hat ebenfalls einen Check auf Software mit bekannten Sicherheitslücken integriert.

Ich kann also nur raten nicht nur ein Virenscanner zu installieren, sondern dies, wie alle andere Software auf dem Rechner auch, stets aktuell zu halten.

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% S Kommentare
  1. Tarik sagt

    Ich selber habe Norton 360, ein aus meiner Sicht sehr leistungsfähiges Programm, da es auch alles Wichtige enthält, was man zur Computer-Sicherheit braucht.

    Lediglich der verlangsamte Systemstart ist ein bisschen nervig, aber lieber ein bisschen Warten, als nachher den PC formatieren zu müssen und sich damit einen zeitlich etwas größeren Aufwand antun zu müssen…

  2. Chris sagt

    Gerade von Norton halte ich aus persönlicher Erfahrung, und der von Bekannten, recht wenig.

    Aber da Du es nun einmal installiert hast wirst Du es ja auch nicht mehr los. 😉

  3. Ich nutze für XP und Windows 7 unterschiedliche Virescanner. Für XP verwende ich F-Secure und bei Windows 7 setze ich G-Data ein.

    Von F-Secure weis ich, dass es der erste Virenscanner ist, der mit Verhaltensanalyse arbeitet. Inzwischen haben die anderen Virenscanner nachgezogen. G-Data hat den Vorteil, dass hier mit 2 Scanengines gearbeitet wird. Die Engine A ist Kaspersky und die Engine B ist Bitdefender. Da hat auch den Vorteil, was die eine nicht gefunden hat, kann möglicherweise die zweite finden.

    Ab und an überprüfe ich den Rechner mit der AV-CD der Zeitschrift CT. Hier wird eine Redhat-Umgebung gestartet und die Virenscanner arbeiten unter Linux. Dies hat den entscheidenen Vorteil, das vorallem Rootkits und Viren, die unter Windows einen Virenscanner erkennen könnten nicht zur Ausführung kommen und sich auf diese Weise eleminieren lassen.

  4. mami sagt

    hihihiihi, das Bild ist wirklich cool mitm dem Viren „Schutz“ *g*

    Ich bin von Norton garnicht begeistert! Der Kaspersky ist ziemlich gut, so finde ich.
    .-= Letzter Artikel von mami: Schwanger – Was wird es: Junge oder Mädchen? =-.

  5. Birgit Donner sagt

    Ich habe mit Norton nicht die tollsten Erfahrungen gemacht. Daher gab ich ihn einem Bekannten, der mir Kaspersky empfohlen hat.

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