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Passwort, PIN und Co

Wer kennt es nicht. Die Sammlung von Passwörter und PINs der unterschiedlichen Art wird immer größer.
Und vor allem… wie war jetzt noch mal die PUK vom Handy? Wo hatte ich den Zettel noch gelassen?

Ich bin mir sicher, das Du es auch kennst. Ich werde damit nicht alleine sein.
Allerdings gibt es dafür ja die verschiedensten Lösungen. Angefangen hatte ich mit Karteikärtchen. Aber wirklich sicher war das nicht. Und unübersichtlich auch.

System-Tray von Roboform
System-Tray von Roboform

Manche nutzen Post-Its, Excel-Tabellen oder einen Zettelwust.
Oder man greift auf spezielle Software zurück.

Roboform* ist so eine Software**. Eine sehr gute Software dieser Art, wie ich finde.

Sie ist eine erweiterte Passwort-Verwaltung. Sie speichert nicht nur simpel Passwörter, sondern bietet deutlich mehr. Es können komplette Login-Informationen (also Benutzername/Passwort/Webseite) gespeichert werden, und je nach Browser*** auch direkt im Formular ausgefüllt werden.
Aber auch das speichern von Notizen jedweder Art sind möglich. Also zum Beispiel die oben angesprochene PUK vom Handy. Oder PINs und andere Informationen die man sich merken muss, aber möglicherweise selten braucht.

Das sind aber nur zwei der vielen, nützlichen Funktionen. Selbstverständlich speichert die Passwortverwaltung nicht nur Passwörter, sondern kann sie auch erstellen. Je nach dem was man möchte. Die Länge des Passworts ist frei wählbar, auch ob Sonderzeichen oder Zahlen enthalten sein dürfen. Auch verschiedene Identitäten können zur Formularausfüllung gespeichert werden.
Alles in allem wirklich eine runde Sache.

Wenn man zum Beispiel die RoboForm*-Toolbar installiert hat, wird einem auch gleich ein Hinweis auf für die Seite gespeicherte Login-Informationen gegeben.

Aber keine Sorge. An die Daten kommt man nur nach Eingabe eines Master-Passworts. Man merkt sich also anstelle der vielen Passwörter und anderen sensiblen Informationen einfach das Master-Passwort und hat damit Zugang auf die lokal mit AES-verschlüsselten Daten.
Somit kann man also nicht mal unter Umgehung des Master-Passworts an die Daten in dem man einfach die Datei öffnet wo es gespeichert wird.

Apropro speichern… eine BackUp-Routine für die Passwort-Dateien ist selbstverständlich. Als Zusatz kann man auch die Online-Sicherung nutzen. Dabei werden die Daten dann an den RoboForm-Server übertragen und zusätzlich für einen gesichert. Darüber ist auch eine synchronisierung mit einer zweiten Installation auf einem anderen Rechner möglich.
Man muss dies Feature natürlich nicht nutzen, wenn man der Online-Sicherung eher nicht vertraut.

Die Passwort-Verwaltung RoboForm gibt es als verschiedene Varianten, und kommt in zwei Versionen daher.
Einmal die Free-Version, mit der man nach 30 Tagen 10 Logindaten speichern kann, oder die kostenpflichtige (24,95€) Version mit dem vollen Funktionsumfang.
**Die Varianten umfassen neben der PC-Version eine Version die direkt vom USB-Stick gestartet werden kann. Also Ideal zum mitnehmen.
Oder Versionen für das iPhone, Windows Mobile-Geräte, Palm, Symbian und BlackBerry. Linux und MAC-User können zumindest von der reinen Passwortverwaltung (Logindaten und Safenotizen auch) über die Online-Seite noch einen Nutzen ziehen.

***Die Toolbar, die das Leben einem noch mehr erleichtert, und natürlich im Preis enthalten ist, läuft im Internet Explorer und Firefox problemlos. Für Google Chrom gibt es eine gepatchte Chrom-Version, es wird aber auch da noch weiter entwickelt.

Gerade die Tatsache das die Passwortverwaltung mit RoboForm eben auch auf den meisten Handys bzw. Smartphones läuft man es natürlich eine sehr interessante Software. Durch die Synchronisierung hat man dann auf dem Handy und dem PC immer die gleichen Daten.

Ich selber nutze die Software Roboform* selber schon länger.
Auf zwei PCs und meinem Smartphone. Es ist wirklich sehr praktisch immer die gleichen Informationen auf allen drei Geräten zu haben, und vor allem einen sicheren Ort für die ganzen wichtigen Sachen die man sich zwar kaum alle merken kann, die man aber eben auch nicht vergessen darf. Und sei es nur die PIN für die Packstation.
Wer noch keine Passwortverwaltung hat sollte unbedingt die Free-Version ausgiebig testen.

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