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Nachträgliche Freisprecheinrichtung – Parrot

Das Telefonieren während man fährt ist ja nur mit Freisprecheinrichtung erlaubt. Andernfalls droht ein Punkt in Flensburg (und 40 Euro Strafe).
Trotz allem sieht man immer wieder Autofahrer mit Handy am Ohr.

Nun hat mich ein Artikel bei Hombertho auch an meine Überlegungen zurück erinnert.

Was kann man tun, wenn man keine Freisprecheinrichtung hat.

Zum einen gibt es ja die einfachen Ohrstöpsel die man mit Bluetooth (was ja die meisten modernen Handys haben) verbinden kann. Allerdings ist bei den meisten der Tragekomfort nicht besonders hoch.
Wenn man Übung hat bekommt man so eine Freisprecheinrichtung (FSE) aber beim klingeln ohne Probleme aktiviert und natürlich auch ins Ohr.
Sie sind eine günstige Methode. Und wenn man diese FSE immer im Auto liegen hat kann man sie auch nicht vergessen. Nur vergessen zu laden… ein Nachteil.
Sie sind meist günstig, funktionieren vernünftig. Haben aber halt diese Einschränkungen.

Nun gibt es auch einige Navigationsgeräte mit Bluetooth, die sich als Freisprecheinrichtung einbinden lassen.
Mein Gerät kann dies auch. Aber ich habe das nie wirklich genutzt. Nicht immer habe ich mein Navi dabei.

Nächste Möglichkeit: ein anderes Radio. Eines, wo man entweder sein Handy per Bluetooth einbinden kann, oder eben per Kabel.
Dies ist eine sehr elegante Möglichkeit seinem Auto eine fest eingebaute Freisprecheinrichtung zu verpassen. Hier wird automatisch die Musik runtergeregelt wenn man telefoniert. Man kann das Gerät nicht vergessen, und Einsatzbereit ist es auch immer. Meistens bieten solche Radios auch einen besseren Klang als die Serienradios.
Nur leider ist es in einigen Fahrzeugen deutlich schwer geworden ein Radio mit DIN-Maßen einzubauen. Die Gefahr das ein nachträglich eingebautes Radio Diebe anlocken könnte ist auch vorhanden. Wobei Profis sicher die Geräte kennen und gezielt Jagd machen.

Ich denke die ideale Möglichkeit ist es aber eine richtige Freisprecheinrichtung in sein Fahrzeug einzubauen.
So gibt es von der Firma Parrot die verschiedensten Freisprecheinrichtungen. Von ganz einfach, bis hin zu hochmodernen Freisprecheinrichtungen mit Farbdisplay.
Das diese Freisprecheinrichtungen gut und einfach zu bedienen sind konnte ich in zwei Mietwagen testen, die ich letztens gefahren habe. In beiden war jeweils eine Parrot CK3000 Evolution FSE* eingebaut. Die Sprachqualität war sehr gut.

Mikrofon der Parrot CK3000 hinter dem Lenkrad
Mikrofon der Parrot CK3000 hinter dem Lenkrad

Natürlich trägt eine gute Positionierung des Mikrofons dazu bei. Und hinter dem Lenkrad stört es nicht den Blick auf den Tacho, aber liefert eine sehr gute Sprachaufzeichnung.

Eingebaute Parrot Freisprecheinrichtung
Eingebaute Parrot Freisprecheinrichtung

Insgesamt ist bei der einfachen CK3000* recht wenig im Cockpit sichtbar. Das Mikrofon und die kleine Bedieneinheit, die aber für die einfache Bedienung vollkommen ausreicht. Eine Anzeige des Anrufers, oder gar Auswahl aus dem Telefonbuch des Handys zum Anrufen fehlt hier natürlich.
Aber die größeren Freisprecheinrichtungen aus dem Hause Parrot bieten hier auch eine Lösung. Zum Beispiel die MKi9100* bietet hier ein einfaches LCD-Display. Oder gar die FSE MKi9200* mit Farbanzeige…

Natürlich ist Parrot nicht der einzige Hersteller solcher Anlagen. Es gibt noch einige andere, wie auch Funkwerk Dabendorf und weitere. Aber mit denen habe ich noch keine Erfahrungen machen können.

Für diese Freisprecheinrichtungen gibt es auch viele Adapterkabel, so das ein Anschluss an fast alle Konstellationen machbar sein sollte. Man muss bei der Installation lediglich Zeit aufwenden. Oder man lässt dies in einer Werkstatt fachmännisch einbauen.

Wenn mein neues Auto keine fest eingebaute Freisprecheinrichtung hätte würde ich spätensten jetzt auf so eine Parrot-Anlage umstellen. Zu oft habe ich meinen Knopf für das Ohr vergessen…

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